I have this thing with doors

 

Türen schließen sich, Türen öffnen sich. So ist das im Leben. Türen erinnern mich an Wandel. Daran, dass es immer weiter geht. Es gibt wunderschöne Türen. Vor allem wenn ich meine Kamera in der Hand hielt, ist mir das oft aufgefallen. Daher habe ich sie oft fotografiert und kurzerhand beschlossen ihnen einen Raum zu bieten, in denen sie besser zur Geltung kommen können.

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Wenn ich auf Reisen bin, schaue ich mir gerne mein neues Umfeld genauer an, ich schaue auf die Straßen, die Häuser, in die Menschengesichter und auf die Türen. Meist habe ich dann das Gefühl, mich willkommen zu fühlen. Ich bin ja auch meist Gast und bald wieder weg.

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Seit einer Woche bin ich nun in Mosbach. Ich muss jetzt meine Zulassungsarbeit schreiben und bin daher ziemlich beschäftigt. Ab und zu wenn ich doch mal außer Haus bin sehe ich auf den Straßen viele Flüchtlinge beim Fahrrad fahren! Ich war schon immer der Meinung, dass in Mosbach viel mehr Fahrrad gefahren werden sollte, daher freue ich mich über diesen Wandel. Sie schauen mich an und ich schaue sie an. Ich frage mich, wie sie Deutschland und Mosbach finden. Die AFD hatte in BW leider viele Wähler. Ein IQ-Test für die breite Masse könnte man die Wahl auch nennen. Mit einem ziemlich bösen Ergebnis – Jeder vierte hat scheinbar nicht den hellsten Kopf! Man wünscht seinen Liebsten, dass sie guten Menschen begegnen. Hier in Mosbach fühle ich mich immer sicher. Keine Autobomben, keine Terroristen, keine Attentate. Flüchtlinge sind in ihren Heimatländern vielleicht schon den schlechtesten Menschen begegnet, die auf unserer Welt existieren und deshalb hier gelandet. Weil es weiter geht und die Türen Deutschlands offen waren. Zumindest vorerst! Ich hoffe die Flüchtlinge wurden gut aufgenommen, ich hoffe es gab viele hilfsbereite Menschen, viele freundliche Gesichter. Noch denke ich nämlich in „Wir“ und in „die Flüchtlinge“. Nicht weil ich diese Abgrenzung will, nein vielmehr will ich, dass sie gut integriert werden. Und weil ich ein Verantwortungsgefühl für das „Wir“ habe und hoffe, dass ich mich nicht für dieses „Wir“ hier in Mosbach schämen muss. Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich lächle, denn ich will, dass die Türen in Mosbach auch als einladend empfunden werden und sich jeder wohl fühlen kann.

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28. Juni 2016

Das stete Rauschen des Regens
in Beyoglu der nasse Glanz 
auf leeren Straßen und Katzen
die wie du in Hauseingängen 
sitzen im Widerschein der Lichter
in den Fenstern in den Augen
der Nacht der Nachtgesänge
der Stadt in deiner Stimme 
Yagmur in deinen Augen 

Ich war über dieses Wochenende spontan in Ölüdeniz. Ölüdeniz bedeutet Totes Meer, welch Ironie! Ich schlief sehr schlecht, weil ich Todesangst hatte. Genau hierfür gibt es die Angst: Sie soll uns vor einem schnellen Tod bewahren. Wenn uns eine giftige Schlange beißen will ist es beispielsweise von Vorteil Angst zu bekommen. Es löst eine schnelle Reaktion aus: Man entfernt sich schlagartig von der Schlange. Außerdem kommt es zu physiologischen Reaktionen: wir hören, riechen und fühlen mehr durch den Adrenalinaustoß, wir schwitzen und sind somit schwieriger zu fassen. Zurück zum Thema, ich hatte fürchterliche Angst. Angst davor, aus 1700 Meter Höhe herunterzufallen ins Gebirge oder ins Wasser. Zack Bum aus und tot. Vor meinem inneren Auge spielten sich die tragischsten Szenen ab. Angst kann eben auch diffus und unbegründet sein. Denn ich hatte gut recherchiert und wusste genau, dass es schon seit Jahren so gut wie keine Unfälle gegeben hatte. Bei 78 000 Sprüngen gab es 2013 nur 3 Unfälle und keine davon war tödlich. Ich habe aber Höhenangst. Und noch viel schlimmer: Angst vor Kontrollverlust.

Wie viele Menschen fühle ich mich auch im Flugzeug von Zeit zu Zeit unwohl. Einem anderen Menschen blind zu vertrauen und das auf tausenden Meter Höhe ist nichts für mich. Jedes längere Ruckeln und Luftloch fühlt sich für mich an wie der Anfang einer Katastrophe. Und dann gibt es da ja noch diese Menschen die sich in die Luft sprengen könnten. In der Sozialpsychologie nennt man diese – im Anbetracht von Fakten und Zahlen – grundlose Angst „Verfügbarkeitsheuristik“. Wir schätzen etwa das Risiko Opfer eines Mordes oder Terroranschlags zu werden höher ein, da über derartige Ereignisse viel berichtet wird und es dadurch für uns schnell abrufbar, also verfügbar, ist. Ziel des modernen Terrorismus ist es, diffuse Angst zu verbreiten. Ebendiese Wirkung ist leider unbestreitbar.

In der Psychotherapie ist der erste Schritt zur Heilung meist die Psychoeduaktion, was so viel bedeutet wie „Ursachenklärung“. Man versucht aus der Vogelperspektive sich selbst zu betrachten, um zu erkennen welche Symptome man trägt, wie diese sich möglicherweise entwickeln konnten und was helfen könnte. Ich glaube diese Schritte sind sehr hilfreich für alle, die diese beschriebene diffuse Angst auch spüren.

Jeden Tag sterben Menschen, man kann es Schicksal nennen oder Zufall. Es ändert nicht viel an der Tatsache. Fakt ist: überall kann etwas zum Tod führen. Ein Autounfall, sämtliche Krankheiten, ein Amoklauf oder manch einer fällt beim Selfie machen die Klippe herunter. So ist das Leben. Die Lebenserwartung in Deutschland ist mit 80,89 Jahre im Durchschnitt dennoch sehr hoch.

Die Angst ist lebenswichtig und zeitgleich lebenshinderlich. Gestern wusste ich das alles schon, daher wollte ich einen Schritt für mich selbst wagen. Eine weitere Möglichkeit seine Angst zu überwinden ist nämlich, sich seiner Angst zu stellen.

ich habe mich meiner Angst gestellt.

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Es kam etwas wundervolles dabei raus und ich werde mich mein Leben lang an diesen schönen Anblick und meinen Mut erinnern und Kraft daraus schöpfen.Wer sich für das Paragliding in Ölüdeniz interessiert sollte diesen Artikel hier von Steffi in Aworldkaleidoscope und den Blogpost von Sabrina auf JustOneWayTicket lesen. Fast hätte ich am Ende einen Rückzieher gemacht, konnte meine Tränen kaum zurückhalten, doch Ali, mein Tandem-Partner konnte mich überreden es durchzuziehen. Ich bin so dankbar dafür! Ich habe mich gestern nach dem Paragliding wirklich stark gefühlt und durch die Kontrollabgabe entstand das Gefühl das es schön ist sich dem Leben hinzugeben, einfach zu vertrauen und erst dadurch wirklich frei zu sein. Angst hat nämlich auch sehr viel mit Freiheit zu tun. Terror leider auch.

Nach dem Paragliding ging es für mich nach Hause nach Istanbul. Wieder musste ich fliegen, diesmal ohne Angst. Am Flughafen in Istanbul angekommen, wollte ich mich mit einem Freund treffen, da er am gleichen Tag aus Deutschland angereist war. Cafers Mutter war schon vor mir an unserem Treffpunkt und wir spielten mit dem Gedanken einen Kaffee zu trinken, doch Cafer kam gleich nach und kurze Zeit später entschieden wir uns gegen den Kaffee und für ein Restaurant. Das war wohl unser Glück! Etwa eine halbe Stunde nach dem Verlassen des Flughafens (Wir nahmen die Metro), hörten wir von dem Terroranschlag. Wir waren wahrscheinlich nur ein paar Minuten vor dem Anschlag mit der Metro davon gefahren.Wir hatten Glück im Unglück. Wie die meisten Menschen an diesem Abend, die nicht Opfer wurden und Heil davon kamen. Man kann es wieder Schicksal oder Zufall nennen. Es ist fürchterlich, die Welt kann erbarmungslos sein. Es ist der dritte Anschlag in Istanbul seit ich hier lebe. Ich mache mir Sorgen um dieses Land, um meine Familie und meine Freunde. Die bleiben nämlich hier. Man fragt sich unwillkürlich „Wie können Menschen so grausam sein?“. Ich stellte mir die Frage eher so: „Wie kann unsere Welt so grausam sein?“. Kinder, die auf der Straße betteln, ohne Socken. Sie reden wie erwachsene, ihre  Falten lassen sie alt wirken und inzwischen sind sie so präsent, dass man sie kaum registriert. Das ist fast überall auf der Welt so. Man fragt sich wie Menschen in der Lage sein können, so grauenhaft vorzugehen und unschuldige Menschen zu töten. Und gleichzeitig ist die Sachlage eigentlich klar wenn man sich die Not vieler Menschen ansieht, die mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell radikalisiert werden können.

Der Mensch strebte immer schon nach Freiheit. Diese ist für die Entfaltung unserer Persönlichkeit essentiell. Solange wir diese Freiheit besitzen, die sich unsere Vorfahren hart erkämpfen mussten, solange müssen wir diese nutzen und leben! Wir dürfen unsere innere Freiheit nicht wegen diffusen Ängsten untergraben. Wir müssen unser Potenzial, welches uns unsere Freiheit bietet positiv nutzen und dafür sorgen, dass auf unserer Welt mehr gute als schlechte Dinge geschehen. Wir müssen leben, lieben und leidenschaftlich sein. Und ja dazu ist Istanbul perfekt geeignet! Der Bosphorus, die Möwen, die unterschiedlichsten und herzlichsten Menschen, bunte Häuser, Schwarzer Tee, Tavla, Katzen und Hunde, die Schiffsfahrten, einmalige Kulissen aus tausenden Blickwinkeln, die Prinzeninseln, türkisches Frühstück, Baklava, Lokanta, innige Freundschaften, Gelassenheit trotz Chaos, die bunteste Kunstszenen, Üsküdar Sonnenuntergang, Gondelfahrten, Fischer am Bosphorus, Dolmus, Fähre Fahren, die schönsten Bazars, Fußball, wunderschöne Moscheen…. they call it Chaos, we call it HOME.

Den 28. Juni werde ich nie vergessen. Meine Zeit in Istanbul hat mich viel gelehrt. Und wenn ich mich nach dem gestrigen Tag umsehe, überwiegt trotz leichten Unbehagens noch immer das Gefühl wirklich in der für mich schönsten Stadt mit den mutigsten Menschen leben zu dürfen. Schon der Fuchs sagte dem kleinen Prinzen:„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

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Ich malte, ich sah, ich will nochmal!

Was viele nicht wissen ist, dass man in der Türkei surfen kann. Doch noch viel berüchtigter sind hier Orte zum Windsurfen. Alacati, ein Urlaubsdorf bei Izmir ist der wohl begehrteste Ort für Windsurfing. Alacati liegt auf der Halbinsel Cesme, dies ist den meisten deutschen Urlaubern wahrscheinlich eher ein Begriff. Damit ihr aber ungefährt wisst von welchem Ort ich hier geographisch spreche hier eine kleine bildliche Unterstützung:

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München 2015:  Ich wohne – wie die meisten wissen – in einem Studentenwohnheim und habe dort einen Bungalow für mich. Da wir die Bungalows bemalen dürfen, suchte ich mir damals für dieses Vorhaben vor ungefähr einem Jahr Inspiration und fand diese auf Instagram. Schöne Steinhäuser mit Blumengirlanden, verschnörkelten Verzierungen, malerische Fensterläden. Sehr davon angetan, sammelte ich einige Bilder in den Profilen von Bloggern. Nach diesen Vorbildern gestaltete ich dann meinen Bungalow und so sah das Resultat aus:

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Warum ich das erzähle…? Erst viel später fiel einem Freund auf, dass meinen Bungalow aussieht wie die Häuser in Alacati. Kennt in der Türkei wohl jeder, ich bis dato aber nicht. Und er erzählte mir daraufhin auch, wie es in Alacati so ist. Surfen, Sandstrand, eine wunderschöne historische Altstadt und unübersehbar die osmanisch-griechischen Steinhäuser! Ich wusste: da will ich hin!

Und da war ich dann tatsächlich.. Undine und ich gönnten uns einen Kurzurlaub. Inlandflüge sind sehr günstig und man fliegt zu den bekannten Badeorten von Istanbul aus im Durchschnitt nie länger als 45 Minuten, daher lohnt es sich während des Erasmus Semesters viel zu reisen. Wir fuhren sofort nach Alacati und erlebten die Türkei von einer ihrer schönsten Seiten. In Alacati findet sich jedoch seit einigen Jahren neben den Surfern auch zu einem beachtlichen Anteil die Schickeria der Türkei zusammen, was konkret bedeutet, dass viele künstlich aussehende, ein wenig oberflächlich wirkende Menschen ins Auge stechen. Unser Tipp ist daher in der Altstadt von Cesme zu wohnen und nur tageweise nach Alacati zu reisen, da es so viel günstiger ist und die Orte nur ca 20 Minuten voneinander entfernt liegen.

Türkisfarbenes Wasser, Sonne und konstante Winde lassen Alacati zum perfekten Surfrevier werden. Oder auch zum perfekten Ort um ein bisschen abzutauchen, ein bisschen Lesen, ein bisschen Leben genießen. Entspannen und die Natur genießen, Tavla spielen (dazu später mehr), abends noch frühstücken (Ja in der Türkei wird man davon satt) und durch nar-mäßig schöne Gassen laufen. Dabei mit Katzenbabies spielen, türkischer Musik lauschen und abends noch ein bisschen feiern. Ausschlafen, frühstücken, Bikini an und ab an den Strand, Fisch essen, oder eben Mezze wer Fisch nicht mag. Ein bisschen mehr Kultur, ein bisschen mehr Türkei kann man dann gemütlich in Izmir erleben.

Kurz: in Izmir, Alacati und in der Altstadt von Cesme erlebt man einen Urlaub wie aus dem Bilderbuch und für uns war es bestimmt nicht das letzte Mal.

alle Fotos hier: https://www.flickr.com/photos/133994904@N07/albums/72157665567772324

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Girls, it’s Nar-Time!!!

In islamischen Überlieferungen wurde der Nar als eine vollkommene und nützliche Frucht bezeichnet. Der wichtigste Punkt über diese Obstsorte ist die besondere Wirkung des Nars auf Seele und Herz.“ Prophet Mohammad, Friede sei mit Ihm, sagte: „in Jedem Narstück ist ein Tropfen der heiligen Gewässer des Paradieses enthalten.“  Ein Narstück fallen lassen ist dementsprechend ein kulturelles Tabu!

 

Nar steht für Granatapfel. Und ich schwöre, hier sind sie tausend Mal leckerer. Jahrelang versuchte meine Familie mir den Nar anzudrehen. Nar gab es bei uns nämlich schon immer. Seit ich denken kann. Ich empfand die Zubereitung als äußerst lästig. Geduldig müsste man nämlich sein (oder die Scheidetechnik kennen: ) und ständig fallen Nar-Stückchen auf den Boden (Tabu!), außerdem ist da auch noch ein Kern in jedem Stückchen. Tja.

Das war vor Istanbul!

Bei jedem Urlaub gibt es diese eine Sache, die man nie vergessen wird, auch Jahre später nicht. Es wird zum Running-Gag und man wird immer wieder darüber reden. Für meine Wg Mädels und mich ist diese eine Sache ganz klar der Nar! Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine von uns gerade einen Nar zubereitet, während eine andere die Wohnung betritt, ist sehr hoch! Zu jeder Tageszeit. Immer. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person ohne Nar sich von unserem Nar-Regal (richtig gelesen!) einen Nar holt und sich dazu setzt und bei der Zubereitung mitmacht ist noch höher. Die Nar-Flecken auf unseren Sachen gehören schon zu uns…

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Wir lieben Nar! Beim wöchentlichen Pazar-Kauf rüsten wir uns für eine Woche mit mindestens sieben Nar pro Nase aus. Am besten schmecken sie uns in einer Schale zubereitet, da wir sie dann ganz einfach auslöffeln können! Mit „Zubereiten“ meinen wir einen Nar richtig (!) zu schälen und dabei keine fallen zu lassen. Saftig, sehr süß, ein wenig sauer und das knacksen des Kerns ist inzwischen das Beste.. mhh wie beschreibt man das. Dazu müssten wir glatt noch einen Nar essen. Aber wir hatten heute schon unsere tägliche Dosis. Und wir haben uns versprochen es nicht zu übertreiben…

Natürlich kamen wir auch schon auf die glorreiche Idee zu googeln was ein Nar so alles kann. Und siehe da: Die Früchte halten den Blutzuckerspiegel stabil, trotz der Süße sind sie förderlich für Diabetiker. Sie wirken Entzündungshemmend, helfen bei Verdauungsproblemen und auch die Krebs-Forschung hat den Nar für sich entdeckt. Bei Kopfschmerzen bieten wir daher neuerdings Wasser und einen Nar an. Kein Scherz! Mehr Fruchtbarkeit ist auch noch drin.. Außerdem passt Nar auch noch zu Allem. Nar mit Quark als Dessert. Nar in ALLEN Salaten als Krönung. Nar mit Käse. Oder eben gemischt mit Haferflocken zum Frühstück! Himmlisch dieser Nar. Schönere Haut, Nägel und Haare sind auch Nebeneffekte von Ihm. Die Nar-Industrie in der Türkei boomt. Besonders Finike – Partnerstadt von Mosbach – ist berühmt für die guten Nars dort. Nar-Saft und Nar-Sirup sind hier so gängig wie Salz und Pfeffer in Deutschland. Aber am Allerliebsten sind uns die Nars in ihrer ursprünglichen Form.

Nicht umsonst benutzen die Türken für ihre geliebten Menschen den Begriff „Nar Tanem“. Mein geliebter Nar.

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